Über mich

Als Kind, vielleicht sechs oder sieben Jahre alt, saß ich auf der Schaukel an einem warmen Sommerabend. Die Sonne fiel auf meine Haut, eine leichte Brise strich über mein Gesicht, und die Vögel zwitscherten. In diesen Momenten spürte ich echtes Glück, ruhig, zufrieden und einfach da. Solche Augenblicke waren selten, aber sie hinterließen einen bleibenden Eindruck. Meistens sah ich, wie Menschen einander verletzten, mit harten Worten, scharfen Blicken oder ohne erkennbaren Grund.

Diese Beobachtungen brachten eine leise, aber drängende Frage in mir auf: Warum tun wir uns das an? Warum fällt es uns so schwer, miteinander liebevoll und respektvoll umzugehen? Tief in mir spürte ich die Sehnsucht nach echtem Glück, und zugleich den Schmerz, der damit verbunden war. Meine innere Suche begleitete mich durch meine Jugend, mein Studium und die ersten Schritte ins Berufsleben, mal mehr, mal weniger bewusst.

Auch als ich 2006 mein Studium in der Informatik absolvierte und ein sicherer Weg vor mir lag, hörte ich dieses leise Flüstern in mir: „Das ist noch nicht alles. Es gibt mehr, tiefere Antworten, mehr Sinn.“

Ich folgte diesem Ruf und begann zu reisen, an Orte, an denen die Zeit langsamer floss und die Stille eine neue Tiefe hatte. Ich saß in Tempeln, umhüllt vom Duft von Räucherwerk, und lauschte den Geschichten alter Lehrer, deren Augen mehr erzählten, als Worte je könnten.

Ich lernte zunehmend, mein Ego sanft zurückzustellen und stattdessen als stiller Beobachter nach innen zu horchen. Im Jahr 2015 öffnete sich schließlich eine neue Tür: Ohne bewusstes Zutun begann mein Körper, sich wie von einer inneren Energie geführt zu bewegen. Anfangs war ich verwirrt, doch zugleich blieb ich offen, neugierig und vertrauensvoll.

Diese Bewegungen entwickelten sich nach und nach zu immer kraftvolleren und intensiveren Ausdrucksformen. Während eines spirituellen Retreats erlebte ich schließlich einen entscheidenden Durchbruch: Meine Hände und Finger begannen wie von selbst, in schneller Folge Mudras zu formen – Handstellungen aus dem Yoga, die Energien lenken und harmonisieren. Gleichzeitig bewegten sich meine Arme und Hände in Mustern, die der heiligen Geometrie entsprechen. Mein Atem fand dabei ganz natürlich einen eigenen Rhythmus, der die Heilarbeit unterstützte und vertiefte.

Mit der Zeit erweiterten sich diese Heilimpulse: Worte und Töne begannen spontan durch mich zu fließen und verliehen der Heilarbeit eine weitere Dimension und Tiefe.

Seither hat sich meine Wahrnehmung für die feinen Schwingungen in Menschen und Räumen stetig verfeinert. Heute ist es meine Berufung, Menschen dabei zu begleiten, ihre Energien zu harmonisieren, tiefe Blockaden zu lösen und wieder in ihre innere Balance zu finden. Mit offenem Herzen begleite ich sie auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und einem Leben im Einklang mit sich selbst.

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